#stayhome: Bleibt zu Hause - wir bringen Leipzig zu Euch!

Wegen den Einschränkungen und Betriebsverboten während der Coronokrise untersagte uns die Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen von 19. März bis 14. Mai 2020 für fast 60 Tage die Arbeit.

 

Wir waren weiter für Euch da - bei Euch zu Hause: jeden ein neues Detail aus Leipzig.

 

#AUGENAUFUNDDURCH #stayhome #COVID19 #COVID_19 #LeipzigBleibtZuhause


Ab 15. Mai 2020 - nach 57 Tagen "Pause" - sind wir wieder für Euch da! :-)

 

Für den Neustart haben wir bereits umfangreiche Schutzmaßnahmen vorbereitet.

 

An den Tagen 52 bis 57 stellen wir unsere Erlebnisse auf unserem Facebook- und Instagram-Profil vor.


Tag 51, 8. Mai 2020: "Museumsfeldbahn Leipzig Lindenau"

Museumsfeldbahn Leipzig Lindenau
Tag 51: "Museumsfeldbahn Leipzig Lindenau"

Als der Karl-Heine-Kanal gebaut wurde, erfolgte der Aushub von oben. Um den ausgebaggerten Abraum wegschaffen zu können, wurden neben dem (geplanten) Kanal Gleise verlegt - für Güterzüge, die zu Beginn noch zu Hand und mit Pferden bewegt wurden, später mit Elektro- und Dampflokomotiven und zu Hoch-Zeiten mit Diesel-Loks.

 

Nach dem Bau des Kanals wurde die Bahn zu einer Kiesbahn - die Streckenführung änderte sich mehrmals teils sehr deutlich und hatte im Maximalausbau rund 12 Kilometer betragen.

 

Nach der Wende war Schluss mit dem gewerblichen Einsatz der Bahn und die Anlage war dem Verfall überlassen. Zum Glück wurde sie von einem Verein gerettet, der inzwischen eine Strecke von über 2 Kilometern wieder hergerichtet und viele Loks und Waggons wieder fahrtauglich gemacht hat.

 

Der Verein bietet mehrmals im Jahr öffentliche Fahrtage, auch wenn es in diesem Jahr durch die allgemeine Lage etwas weniger wird - bitte schaut für weitere Informationen auf www.museumsfeldbahn.de

 

Bei Eurem Event in Leipzig auf unseren Segways können wir übrigens die Brücken-Linie bis zur Museumsfeldbahn Leipzig-Lindenau und um eine Mitfahrt mit der Bahn erweitern - und bei der Fahrt in die Schönauer Lachen eine Kaffeepause einlegen.


Tag 50, 7. Mai 2020: "Panometer Leipzig"

Außenansicht Panometer Leipzig
Tag 50: "Panometer Leipzig"

Das ist ein echtes Highlight in Leipzig: das größte 360°-Pamoramabild der ganzen Welt! Dieses kann in einem ehemaligen Gasspeicher im Leipziger Süden bestaunt werden. Auch jetzt, denn es ist bereits wieder geöffnet.

 

Umgangssprachlich werden die Gasspeicher oft "Gasometer" genannt - dabei bezeichnet das eigentlich nur das Messinstrument für den Gasdruck. Früher waren diese Messuhren riesig groß an der Außenwand der Gasspeicher angebracht, damit sie von möglichst überall auf dem Gelände gesehen werden konnten - denn damit konnte der Füllstand abgelesen werden.

 

Der Künstler asisi schuf aus den Bezeichnungen "Panorama" und "Gasometer" das Kunstwort "Panometer" und zeigt in dem Leipziger Gebäude seit 2003 seine übergroßen Rundum-Bilder. Das inzwischen siebente in Leipzig enthüllte Panorama zeigt einen außergewöhnlichen Blick in einen typischen Leipziger Garten und zählt für uns zu den schönsten der bisherigen dortigen Kunstwerke.

 

Das Panorama ist mit einem Umfang von über 100 Metern und einer Höhe von über 30 Metern so groß, dass in der Mitte ein Treppenturm steht, um das Bild aus unterschiedlichen Höhen besichtigen zu können. Dazu gibt es eine thematisch passende Ausstellung.

 

Übrigens: Am Panometer Leipzig fahren wir mit Euch bei unserer Völkerschlacht- und Nachtschwärmer-Linie auf dem Segway entlang.


Tag 49, 6. Mai 2020: "Alte Handelsbörse"

Alte Handelsbörse am Naschmarkt in Leipzig
Tag 49: "Alte Handelsbörse"

Unser heutiges Detail aus Leipzig steht direkt hinter dem Alten Rathaus am Naschmarkt - die Alte Handelsbörse.

 

Mit der Lage an den großen Handelsstraßen der damaligen Zeit waren in Leipzig viele Händler, die auch in anderen Städten Handel betrieben. Dadurch konnten sie die unterschiedlichen Möglichkeiten natürlich vergleichen - und waren von Leipzig immer wieder enttäuscht. Denn vor allem wenn es regnete oder im Winter war es nicht so leicht, Verträge fertig zu machen. Nicht zuletzt gab es auch hochwertigere Waren, die man nicht draußen in aller Öffentlichkeit handeln wollte - und mancher wollte nach einem guten Geschäft gern in einem angemessenen Rahmen die gemeinsame Unterschrift auf das Papier setzen.

All das war in Leipzig nicht möglich, ein einzelner h

ölzerner Stand als Wetterschutz war nicht mehr zeitgemäß, deshalb wurde vor 340 Jahren das auch heute noch bekannte Gebäude als Handelsbörse errichtet. Erst 200 Jahre später kam der Beiname "Alte" hinzu, denn an der Stelle des heutigen InterCityHotel wurde die Neue Handelsbörse errichtet, die jedoch im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde, die Ruine wurde später abgerissen.

 

Das Gebäude der Alten Handelsbörse beherbergt heute einen Saal für kulturelle Veranstaltungen wie kleine Konzerte etc..

 

Der Naschmarkt heißt übrigens so, weil hier früher Obst gehandelt wurde, das damals als Naschwerk galt.


Tag 48, 5. Mai 2020: "Das Haus der Riquet & Co. AG"

Riquet-Haus in Leipzig
Tag 48: "Das Haus der Riquet & Co. AG"

Beim Anblick des Riquet-Hauses hat man meist sofort Gedanken an den asiatischen Raum. Das ist auch gar nicht so falsch, wenn man die 2 lebensgroßen Elefantenköpfe neben dem Eingang bedenkt - aber auch die typisch chinesische Pagode auf dem Dach und das japanische Mosaik. (Bei den Elefantenköpfen übrigens keine Sorge: sie sind aus Kupfer.)

 

Nach über 160 Jahren Geschäftstätigkeit in Leipzig ließ sich die Firma Riquet & Co. nach mehreren Umzügen im Laufe der Zeit nun zu Beginn des 20. Jahrhunderts dieses Gebäude errichten. Und auch wenn es anders zu vermuten ist: Hauptgeschäft der Firma war die Herstellung und der Direktverkauf von Bonbons, Schokolade und Pralinen. Da das Geschäft jedoch gegen Mitte des 19. Jahrhunderts um den Handel mit Kakao, Kaffee, Tabak sowie China- und Japanwaren erweitert wurde, wurden die Elefanten zum Symbol der Firma Riquet.

 

Im 2. Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt, insbesondere die aufwändigen Dachaufbauten waren zerstört. Da die damaligen Prioritäten anders lagen, fand keine zeitnahe Rekonstruktion statt - auf diese mussten die Leipziger auf die Zeit nach der Wende warten. Heute erstrahlt das Gebäude wieder in voller Pracht und ist eines der wenigen noch erhaltenen Kaffeehäuser in Leipzig.

 

Übrigens: das Riquet-Haus finden wir so schön, dass es ein Teil unseres einzigartigen Stadtrundgangs ist.


Tag 47, 4. Mai 2020: "Das erste Hochhaus in Leipzig"

Kroch-Hochhaus am Augustusplatz in Leipzig
Tag 47: "Das erste Hochhaus in Leipzig"

Unser heutiges Foto zeigt ein Detail vom ersten Hochhaus in Leipzig. Es wurde damals von einer Privatbank gebaut, nach der das Gebäude auch benannt wurde: Kroch-Hochhaus.

 

Solche hohen Gebäude gab es vorher in Leipzig noch nicht, abgesehen von den Kirchturmspitzen - und genau das führte auch zu einem Problem. Denn in der Stadt hatte man Sorge, dass die geplante Höhe das Gesamtbild zerstört. Deshalb war man mit der Baugenehmigung sehr zurückhaltend und hatte dann mit den Bauherren einen Deal ausgehandelt: er baut erst einmal etwas niedriger, man schaut sich im Stadtrat aber einmal an, wie die Höhe mit aufgesetzten Attrappen aussieht.

 

Und tatsächlich: der Architekt hatte eine gute Idee und man hat die Erhöhung des Baus zugelassen. Damit es auch richtig auffällt, steht oben auf ein Glockenschlagwerk - damals das größte auf der Welt. Es ist auch heute noch in Betrieb, die größeren beiden der drei Glocken werden gut sichtbar von den beiden Glockenmännern angeschlagen. Meist haben wir bei unserem Stadtrundgang Glück und hören den Klang der Glocken (und sehen die Glockenmänner bei der "Arbeit").

 

Und warum war es das erste Hochhaus der Stadt? Ganz einfach: vor dem Bau Ende der 1920er Jahre gab es noch keine sicheren Aufzüge - und niemand wollte die ursprünglich geplanten 14 Etagen mit Treppen nach oben steigen.


Tag 46, 3. Mai 2020: "Zoo Leipzig öffnet wieder (eingeschränkt)"

Eingangsportal Zoo Leipzig
Tag 46: "Zoo Leipzig öffnet wieder (eingeschränkt)"

Wir freuen uns sehr darauf: Der Zoo Leipzig öffnet ab morgen wieder seine Tore. Bitte beachtet jedoch, dass der Zugang vorerst nur eingeschränkt möglich ist. Denn auch der Zoo muss Schutz gewährleisten und Corona-Maßnahmen umsetzen, insbesondere zählt dazu die Begrenzung der gleichzeitig eingelassenen Personen. Um Warteschlangen an den Kassen oder im Eingangsbereich zu vermeiden, muss deshalb vorher zwingend ein online-Ticket gebucht werden - auch, wenn ihr eine Jahreskarte habt (das Ticket ist dann kostenfrei)!

 

Für diejenigen ohne Jahreskarte: es gilt vorerst weiter der günstigere Winter-Preis, denn bis auf Weiteres sind noch nicht alle Anlagen zugänglich - im Moment dürfen nur die Außenanlagen besichtigt werden. Beachtet bitte auch die vom Zoo auf der Internetseite www.zoo-leipzig.de genannten weitergehenden Informationen.

 

Aber auch mit den Einschränkungen zählt der Leipziger Zoo zu einem der schönsten Tiergärten die wir kennen - und er freut sich auf Besucher, die einen Spaziergang mit der Entdeckung der Tiere verbinden.

 

Ab morgen öffnet übrigens auch das Panometer Leipzig wieder und ab Dienstag folgt der Bergbau Technik Park Leipzig.

 

Unsere Segway-Touren und Stadtrundgänge sind bis auf Weiteres leider weiterhin noch nicht erlaubt. Wir vermissen Euch!


Tag 45, 2. Mai 2020: "Das Alte Rathaus"

Altes Rathaus Leipzig
Tag 45: "Das Alte Rathaus"

Das Rathaus der Stadt Leipzig lag lange Zeit im Zentrum der Stadt - unmittelbar am Marktplatz und zugleich auch vor dem Naschmarkt (der sich dahinter befindet). Mit dem Wachstum der Stadt vor reichlich 100 Jahren wurde es zu klein, deshalb hat man das erheblich größere Neue Rathaus am Rand der Innenstadt gebaut. Seitdem trägt das Gebäude am Marktplatz die Bezeichnung "Altes Rathaus".

 

Dieses ehemalige Rathaus in der Stadtmitte ist besonders schön, aber auch kurios zugleich. Denn es entstand nicht als einzelnes Gebäude, sondern wurde nach und nach erweitert - und erst nach langer Zeit zusammengeschlossen, denn der mittlere Treppenturm war das letzte Puzzlestück beim Bau.

 

Die heutige Form und Ansicht erhielt das Alte Rathaus hauptsächlich in der Mitte des 16. Jahrhunderts durch den damaligen Bürgermeister Hieronymus Lotter, der auch die Rückwand um 4 Meter weiter nach außen versetzen und das Dach erhöhen ließ.

 

Aber eines hat auch Lotter nicht geändert: Wenn man vor dem Rathaus steht gibt es etwas zu sehen, bei dem es sich nicht um "einen Knick in der Optik" handelt. Was wir damit meinen und wo man es ganz deutlich sieht, zeigen wir Euch bei unserem Stadtrundgang - sobald wir wieder dürfen.


Tag 44, 1. Mai 2020: "Tag der (Heim-)Arbeit"

Nahansicht Segway Indoor Parcours von Stadtstromer in Leipzig
Tag 44: "Tag der (Heim-)Arbeit"

Es ist "Tag der Arbeit" und der einzige, der heute bei uns im Geschäft arbeiten darf, ist unser Saugroboter. Es sieht so aus als gießt er gerade die Blumen ... und der Segway steht daneben - natürlich mit ausreichend Sicherheitsabstand.

 

Wir hoffen sehr, dass sich möglichst bald auch die Räder der Segways drehen dürfen, damit wir wieder mit Euch durch die Stadt stromern können. Wie man auf dem Bild sieht: es ist alles vorbereitet, (auch) der Übungsparcours ist blitzblank und wartet auf Euch - er wurde zudem vor wenigen Wochen komplett neu gestaltet. Denn die intensive Übung vor der Fahrt ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Segway-Touren, damit auch "Anfänger" den Segway unterwegs von Anfang an sicher beherrschen und das Erlebnis genießen können.

 

Auch unser Hygienekonzept ist komplett umgesetzt. Die zu erwartenden behördlichen Schutz-Auflagen und das dann "Branchenübliche" übertreffen wir deutlich, ohne dabei den Fahrspaß zu trüben. Es kann also losgehen - auf das auf den heutigen Feiertag möglichst bald und möglichst viel "der Tag der Arbeit" folgt.


Tag 43, 30. April 2020: "Aussicht vom Fockeberg"

Blick vom Fockeberg auf die Innenstadt von Leipzig
Tag 43: "Aussicht vom Fockeberg"

Da die Stadt in der Leipziger Tieflandsbucht liegt, gibt es hier keine natürlichen Berge. Nach dem 2. Weltkrieg wusste man jedoch nicht, wohin mit dem ganzen Kriegsschutt der umgebenden Stadtteile, so dass dieser auf den damaligen Bauernwiesen aufgeschüttet wurde - letztlich erreicht es eine stattliche Höhe von 45 Metern. Da die offizielle Bezeichnung "Trümmerkippe Bauernwiesen" den Leipzigern aber zu sperrig war, benannten sie die Aufschüttung nach der vorbei führenden Fockestraße dann einfach "Fockeberg".

 

Der Hügel zählt heute zum Naturschutzgebiet des umgebenden Auwaldes - deshalb dürfen wir ihn mit unseren Segways auch nur mit einer Sondergenehmigung befahren - und müssen hierbei allerhand Auflagen beachten. Aber es lohnt sich: die Aussicht vom Plateau ist einfach phänomenal!

 

Es ist erstaunlich, wie nah die Windräder wirken, die tatsächlich viel weiter weg auf dem Werksgelände von BMW stehen. Und aus dieser Perspektive scheint neben dem "Uni-Riesen" eine Pyramide zu stehen, dabei ist das lediglich die Rückseite des Paulinum.

 

Wir hoffen sehr, möglichst bald wieder mit Euch auf dem Segway zu diesem Ausblick fahren zu dürfen - es ist eines der Highlights unserer Segway-Tour "Aussichts-Linie". Vorher fahren wir noch zum Zooschaufenster, dort haben wir Einblick auf die Afrika-Savanne mit echten Giraffen, Antilopen, Zebras und mehr.


Tag 42, 29. April 2020: "Bergbau-Technik-Park"

Bergbau-Technik-Park bei Leipzig
Tag 42: "Bergbau-Technik-Park"

Das Braunkohle zu DDR-Zeiten wichtigster Energielieferant war, kann man heute rund um Leipzig sehen. In der Leipziger Tieflandsbucht gibt es keine natürlichen Seen - alle heute bekannten Seen rings um Leipzig sind geflutete ehemalige Tagebauten. Und auch heutzutage wird weiter Kohle abgebaggert, etwas weiter südlich von Leipzig im Großtagebau Schleehain.

 

Welche Ausmaße die dabei verwendete Technik hat, zeigt der Bergbau-Technik-Park. Dort können z. B. ein Schaufelradbagger und ein Abraum-Absetzer besichtigt werden - dazu Elemente von Bandförderanlagen und die für den Abtransport verwendete Eisenbahntechnik. Der Park zeigt auch anschaulich den gesamten Zyklus eines Tagebaus, denn vor und nach dem Ausbaggern gibt es allerhand zu tun. Der Park - ein von ehemaligen Bergleuten gegründeter Verein - erinnert zudem auch an Dörfer, die dem Kohleabbau weichen mussten (und nach wie vor "müssen"!).

 

Der Bergbau-Technik-Park ist in der Nähe der A38, zwischen den gefluteten ehemaligen Tagebauten, die heute als "Markkleeberger See" und "Störmthaler See" bekannt sind.

 

Mit dem Segway seht ihr uns dort übrigens nicht, denn die Seen im Süden von Leipzig sind uns zu touristisch, dadurch sind dort zu viele Menschenmassen und die Rundwege um die Seen empfinden wir schlicht als langweilig. Deshalb führt unsere See-Tour auf dem Segway um den Werbeliner See im Norden der Stadt.


Tag 41, 28. April 2020: "Kohle-Abbau rings um Leipzig"

Schaufelrad am Zwochauer See bei Leipzig
Tag 41: "Kohle-Abbau rings um Leipzig"

Das heutige Bild zeigt eines der Highlights unserer Segway-Tour "Natur-Linie um den See", welche in Wiedemar-Zwochau (nördlich von Leipzig) startet und um den Werbeliner See, Zwochauer See und Grabschützer See führt.

 

Die sehr abwechslungsreiche Strecke - unter anderem am Naturlehrpfad des NABU entlang - bietet besten Fahrspaß mitten in schönster Natur. Während wir an einigen Stellen mit Euch auch Vollgas fahren können, sind wir auf anderen Abschnitten bewusst etwas langsamer unterwegs. Damit stören wir die Tiere und insbesondere die Vögel nicht, sondern können vielmehr sogar ihren "Gesängen" lauschen.

 

Neben dem Fahrspaß gibt es auch bei dieser Tour vieles zu erzählen, deshalb fahren wir auch durch die Natur mit Euch mit Headsets (um nicht ständig stehen zu bleiben).

 

Die Seen sind durch den Braunkohletagebau der DDR entstanden. Es ist kaum mehr vorstellbar, dass dieser Tagebau ursprünglich bis nach Leipzig hinein geplant war - das neue Messegelände oder der Sachsenpark wären an der Stelle nicht mehr möglich gewesen und auch die Autobahn 14 hätte großräumig umverlegt werden müssen. Durch die Wende kam es zu einem vorzeitigen Ende dieses Tagebaus. Dennoch wird anderswo weiter munter Kohle gebaggert, vor allem im Süden von Leipzig.

 

Dieses 17 m hohe Schaufelrad ist nicht nur ein "Sachzeuge der Industriekultur", sondern für uns vor allem auch ein Mahnmal.


Tag 40, 27. April 2020: "Leuchtwerbung in der DDR"

DDR-Leuchtwerbung in Leipzig am Roßplatz: "Volkseigene Möbelkombinate der DDR - Tradition und Fortschritt für modernes Wohnen"
Tag 40: "Leuchtwerbung in der DDR"

Da stellt sich direkt die Frage: DDR und Werbung, widerspricht sich das nicht? "S'gab ja nüscht!" Und wenn es etwas gab, dann hatte man keine Auswahl. Wofür also Werbung?

 

Werbung gab es insbesondere in Leipzig allerhand, allerdings war die nicht für die Bürger der Stadt bestimmt. Leipzig war auch zur Zeit der deutsch-deutschen Teilung ein Ort des internationalen Handelns. Allein die alljährlich stattfindenden Frühjahrs- und Herbstmessen brachten jeweils tausende westdeutsche Besucher in die Stadt - oftmals die zentralen Einkäufer der großen westdeutschen Unternehmen. Und denen wollte man zeigen, was es "hier im Osten" alles gibt. Und nicht zuletzt war zu den Messen natürlich auch viel westdeutsche Presse anwesend, denen man suggerieren wollte, dass die DDR nicht trist und grau sei, sondern leuchtend und bunt.

 

Einige dieser historischen Reklamen prägen auch heute noch das Stadtbild und stehen inzwischen unter Denkmalschutz - auch wenn sie zum größten Teil nicht mehr leuchten. Wir zeigen Euch einige davon bei unserer Segway-Tour zum Völkerschlachtdenkmal, denn diese führt von der Innenstadt zuerst zum damaligen Messegelände. Diese Tour fahren wir mit Euch übrigens das ganze Jahr auch nach Sonnenuntergang als "Nachtschwärmer-Linie". Dabei sehen wir auch die Reklame vom heutigen Bild, gleich südlich der Innenstadt am Roßplatz.


Tag 39, 26. April 2020: "Stelzenhaus"

Stelzenhaus am Karl-Heine-Kanal in Leipzig Plagwitz
Tag 39: "Stelzenhaus"

Kaum ein Stadtteil war in Leipzig mehr vom Wandel geprägt als Plagwitz, das vor allem als Industriestandort bekannt war. Mittendrin war auch das Wellblechwerk der Firma "Grohmann & Frosch", welches kurz vor dem 2. Weltkrieg die Betriebsanlagen erweitern wollte - und auch musste, denn der bevorstehende Krieg hatte allerhand Aufträge der Wehrmacht ausgelöst. Eingekesselt zwischen dem damaligen Industriebahnhof Plagwitz (heute ein Park) und der Landmaschinenfabrik Rudolph Sack (ein Teil davon ist heute das Jahrtausendfeld) gab es nur eine Möglichkeit der Vergrößerung: Richtung Ufer des Karl-Heine-Kanals.

 

Um den Platz optimal zu nutzen, wurde das Gebäude auf Stelzen in das Ufer gebaut. Aufgrund des bevorstehenden Krieges wurden die Stelzen dabei so massiv ausgeprägt, dass auch große Trümmermassen nicht gleich zu einem Einsturz führen. Das wäre auch fatal gewesen, denn zwischen den Stelzen haben sich viele Arbeiter bei Fliegeralarm zumindest vor Grobem geschützt. Für die Walzwerk-Mitarbeiter gab es gar einen Bunker, der heute leider verschüttet ist.

 

Nach dem Krieg wurde das Gebäude vom "VEB Bodenbearbeitungsgerätewerk" genutzt, nach der Wende erfolgte eine umfassende Sanierung und heute sind dort Wohnungen, Büros und Ateliers.

 

Und ab und zu stromern Segways dort entlang: das sind wir mit unserer "Brücken-Linie", die wir hoffentlich bald wieder mit Euch fahren dürfen.


Tag 38, 25. April 2020: "Rauchwaren"

Rauchwaren am Gebäude in Leipzig, NIkolaistraße
Tag 38: "Rauchwaren"

Unser heutiges Bild zeigt eine Industrie, die Leipzig Weltruhm brachte. Denn wenn man - egal wo auf der Welt - von "Rauchwaren" sprach, musste man auch "Leipzig" sagen, oder zumindest daran denken. Vor rund 100 Jahren nahm es solche Ausmaße an, dass rund ein Drittel der Rauchwarenproduktion weltweit in Leipzig gehandelt wurde.

 

Insbesondere die Straße "Brühl" muss dabei erwähnt werden, denn sie war weltweit der Inbegriff für Rauchwaren. Ursprünglich floss die Parthe durch das Gebiet und war von Sumpfland umgeben - daher kommt auch der Name. Die heutige Stadt Leipzig ist ursprünglich eine slawische Siedlung mit dem Namen "Lipsk" - damals entstanden am westlichen Ende des heutigen Brühl. Da verwundert es nicht, dass die damalige Bezeichnung "Bruel" im slawischen soviel wie "Sumpfland" bedeutete.

 

An der Kreuzung der damals wichtigsten Handelsstraßen "via imperii" und "via regia" konnte in Leipzig der Rauchwaren-Handel entstehen, der mit der Zeit der Industrielisierung so richtig Fahrt aufnahm, denn auch der Transport in die ganze Welt war nun kein Problem mehr.

 

Wer bei "Rauchwaren" allerdings an Tabak-Erzeugnisse denkt, der liegt falsch. Denn "Rauchwaren" sind vorbehandelte aber noch nicht fertig zu Pelzen verarbeitete Tierfelle. Dass man den Rauchwaren-Weltruhm noch an vielen Stellen in der Innenstadt sieht, zeigen wir Euch bei unserem einzigartigen Stadtrundgang.


Tag 37, 24. April 2020: "Stadtbibliothek"

Stadtbibliothek - Leipziger Städtische Bibliotheken
Tag 37: "Stadtbibliothek"

Unser heutiges Bild zeigt das Grassimuseum - zumindest wurde es Ende des 19. Jahrhunderts dafür gebaut. Da die Ausstellung des Museums immer umfangreicher wurde, erfolgte nach rund 30 Jahren der Umzug in den dafür neu gebauten und noch heute genutzten Komplex am Johannisplatz.

 

Das Gebäude am heutigen Wilhelm-Leuschner-Platz wurde anschließend als Messehaus genutzt, im 2. Weltkrieg jedoch schwer beschädigt. Nach dem Wiederaufbau war es u. a. Sitz des Kombinats "VEB Konstruktions- und Ingenieurbüro Chemie". Seit 1991 haben die Leipziger Städtische Bibliotheken hier ihre Zentrale.

 

Die Grundlage für die Bibliothek bildete eine private Schenkung von Geld und einer damals sehr großen Büchersammlung vor rund 350 Jahren. Die erste Bibliothek der Stadt war damals im Gewandhaus (noch ohne das danach benannte Orchester) - an die gleiche Stelle, das heutige Städtische Kaufhaus, kehrte die Stadtbibliothek als Interim kurzzeitig während der Renovierung vor 10 Jahren zurück.

 

Wegen dem wachsenden Bestand gab es Umzüge und Erweiterungen - aber auch die Schäden im 2. Weltkrieg haben einen Standortwechsel veranlasst. Doch die Lösung im Barthels Hof musste Anfang der 1980er Jahre aufgegeben werden, da der Bauzustand immer katastrophaler wurde. Das Interim in Grünau währte nur wenige Jahre, da kurz nach der Wende der Umzug an den heutigen Standort erfolgte.


Tag 36, 23. April 2020: "Eisenbahndenkmal"

Eisenbahndenkmal in Leipzig
Tag 36: "Eisenbahndenkmal"

Als 1839 die erste deutsche Ferneisenbahn von Leipzig nach Dresden startete, ging man davon aus, dass Eisenbahnen wirtschaftlich rentabel betrieben werden können. Knapp 50 Jahre später stürzte jedoch die schwierigste (und teuerste) der Brücken ein, die in Riesa über die Elbe führte. Da ein Wiederaufbau für das private Eisenbahnunternehmen wirtschaftlich nicht möglich war, wurde die Bahnstrecke an den sächsischen Staat verkauft, der sie wieder fahrtüchtig machte.

 

An diese Zeit der Entwicklung dieser bedeutenden Eisenbahn von ihrer Gründung als Privat-Initiative Leipziger Bürger bis zur Verstaatlichung sollte kurz nach dem Übergang an die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen dauerhaft mit einem Denkmal erinnert werden.

 

Als Denkmal wurde ein Obelisk in unmittelbare Nähe zum damaligen Dresdener Bahnhof gesetzt, dieser erhielt zur Verbreiterung der Goethestraße 1966 jedoch einen neuen Standort in der Nähe. Da der neue Stellplatz jedoch versteckt und wenig repräsentativ auf der Wiese war, wurde er knapp 50 Jahr später - vor 5 Jahren - an den ursprünglichen Standort zurückversetzt. Er befindet sich nun im Park am Schwanenteich wieder in der Verlängerung der Richard-Wagner-Straße.

 

Bezahlt wurde das Denkmal übrigens vom Bankier Wilhelm Seyfferth. Seinen Namen haben wir im Zusammenhang mit dem Johannapark gehört, der an seine zeitig verstorbene Tochter erinnert.


Tag 35, 22. April 2020: "Park am Schwanenteich"

Enten und Graureiher am Schwanenteich in Leipzig
Tag 35: "Park am Schwanenteich"

Mit dem Aufkommen neuer Waffentechnik vor rund 250 Jahren war die alte Stadtbefestigung nutzlos geworden und wurde abgetragen. Ein kleiner Teil des damaligen Stadtgrabens wurde zu dem Teich umgestaltet, der zum Teil heute noch besteht - der Schwanenteich. Er wird von einem Park umgeben, der Teil des Promenadenrings ist, der die Innenstadt umschließt - wir hatten ihn Euch am 1. April bereits vorgestellt.

 

An der Stelle des heutigen Opernhauses wurde die abgetragene Stadtbefestigung zu einem Aussichtshügel aufgeschüttet. Den Namen "Schneckenberg" verdankte der Hügel dem umlaufend angelegten Weg für den Aufstieg - und egal wie er hieß, im Winter bot er eine sehr beliebte Rodelbahn.

 

Mit dem Bau des Neuen Theaters - dem Vorgängerbau des heutigen Opernhauses - musste der Hügel abgetragen werden. Der Park mit dem Teich dahinter aber blieb und entspricht in seiner Grundstruktur dem ursprünglichen Zustand um 1800.

 

Der Park ist nicht nur für uns Menschen eine willkommene Ruhe-Oase, sondern auch Heimat für Fische und wasserliebende Vögel - allen voran Enten und Graureiher. Die Grünanlage um den Schwanenteich grenzt im Süden an das Opernhaus und im Norden an das Wintergartenhochhaus und den Hauptbahnhof. Letzterer hat auch etwas mit einem über 140 Jahre alten Obelisken in dem Park zu tun - morgen gibt es mehr dazu.


Tag 34, 21. April 2020: "Opernhaus Leipzig"

Rückseite der Oper Leipzig
Tag 34: "Opernhaus Leipzig"

Die Leipziger Innenstadt entspricht in ihrer Ausdehnung noch fast genau der Größe der früheren gesamten Stadt Leipzig - das wird deutlich, wenn man eine historische Stadtkarte mit einem Ausschnitt eines Stadtplans vom heutigen Zentrum vergleicht. Nur an einer Stelle gab es eine deutliche Änderung: Vor rund 250 Jahren wurde die Innenstadt um den Bereich rund um den heutigen Augustusplatz erweitert, dieser ist nun mit rund 40.000 qm der größte Platz innerhalb einer deutschen Innenstadt - und damit deutlich größer als zum Beispiel die meisten Einkaufscenter.

 

Das heutige Bild zeigt das Opernhaus Leipzig aus Richtung des Schwanenteich-Parks. Zum dem kleinen Park kommen wir morgen, heute geht es um die Oper Leipzig.

 

Das Gebäude entstand als Ersatz für das im 2. Weltkrieg zerstörte "Neue Theater" - und greift viele klassizistische Architekturmerkmale des Theaterbaus auf. Damit sieht es einerseits dem Vorgängerbau entfernt ähnlich, unterscheidet sich jedoch ganz enorm von den typischen Bauten der DDR-Zeit in den 1950er Jahren.

 

Schon gewusst? Das Lampen-Konzept im Gebäude verfolgt den Verlauf einer Pusteblume: Von die Blumen-Knospen in der Garderobenhalle geht es über die großen Pusteblumen im Parkettfoyer, den davonfliegenden Schirmchen an den Kronleuchtern im Rangfoyer zu den Samenkapseln im Treppengeländer auf dem Weg nach unten.


Tag 33, 20. April 2020: "Der Wandel der Messe"

Das Doppel-M in Leipzig als Wahrzeichen und Logo der Mustermesse.
Tag 33: "Der Wandel der Messe"

Die Lage am Schnittpunkt der damaligen großen europäischen Handelsstraßen "via regia" und "via imperii" verhalf Leipzig zu seiner Größe. Dem kam auch das Stapelrecht zugute. Dieses verpflichtete die durchreisenden Händler, ihre Waren zuerst für gewisse Zeit in Leipzig zum Verkauf anzubieten. Gegen eine Geldzahlung konnte das umgangen werden, was der Stadt Einnahmen bescherte. Der damalige römisch-deutsche Kaiser Maximilian I. hatte vor 500 Jahren zudem das Meilenprivileg verliehen - damit konnte Leipzig nicht mehr so einfach umfahren werden, denn das Stapelrecht galt nun auch, wenn man im Abstand von rund 115 km an der Stadt vorbei fuhr.

 

Da damals noch alles in Handarbeit hergestellt wurde, gleichte kein Produkt dem anderen, zum Verkauf musste also alles mitgenommen und vorgezeigt werden. Das änderte sich grundlegend mit der zunehmenden Industrialisierung. Damit konnten die Artikel von Maschinen nicht nur in wesentlich größerer Stückzahl produziert werden, sondern auch in einer einheitlichen Qualität. Zudem entwickelten sich parallel ganz andere Transportmöglichkeiten.

 

Die Warenmesse wurde abgelöst: die Hersteller brachten nur noch Beispiele zur Messe, die Händler konnten bestellen und anschließend wurde geliefert. Daraus ist in Leipzig die heute weltweit etablierte "Mustermesse" entstanden - die hier seit über 100 Jahren das doppelte "M" als Logo hat.


Tag 32, 19. April 2020: "Wasser-Klangschale im Hansahaus"

Wasser-Klangschale im Hansahaus in Leipzig
Tag 32: "Wasser-Klangschale im Hansahaus"

Das Hansahaus entstand im Bauboom des beginnenden 20. Jahrhunderts und war das erste Haus der Stadt, das ausschließlich Messezwecken diente. Schon kurze Zeit später erfolgte die Verbindung mit dem benachbarten "Specks Hof".

 

Nach schweren Schäden im 2. Weltkrieg erfolgte ein schlichter Neuaufbau und in den 1990er Jahren ein erneuter kompletter Neubau - diesmal innen nach historischem Vorbild. Die Fassade ist heute modern aus Stahl und Glas, der Innenhof wurde jedoch originalgetreu wieder rekonstruiert - mit der Meißner Kachelverkleidung und dem in dieser Größe damals einmaligen Glasdach über die 600 Quadratmeter des Innenhofes.

 

Ein Detail ziert heute den ehemaligen Messehof und ist unser heutiges Bild: die Nachbildung einer chinesischen Klangschale aus der Zeit der Ming-Dynastie (vor rund 500 Jahren). Auf dem Boden eingelassen sind ringsrum die 4 Himmelsrichtungen markiert und mit grünem Laser werden Stunden- und Minutenzeiger auf die übergroße Uhr auf dem Boden projiziert. Dass es sich tatsächlich um eine "Klangschale" handelt, kann jeder selbst probieren: wenn mit richtigem Druck und Gefühl mit nassen Händen über die Bügel "gerieben" wird, können der Schale unterschiedliche Klänge entlockt werden. Und wer es richtig beherrscht, bringt auch das Wasser zum sprudeln. Gern probieren wir das mit Euch gemeinsam bei unserem Stadtrundgang.


Tag 31, 18. April 2020: "Leipziger Notenspur"

Bild "Leipziger Notenspur"
Tag 31: "Leipziger Notenspur"

Die Leipziger Notenspur bietet eine Möglichkeit, auf eigene Faust das musikalische Leipzig zu entdecken. In den Boden eingelassene geschwungene "Richtungspfeile" zeigen dabei den Weg, der auf einem Rundweg reichlich 5 Kilometer durch die Innenstadt und den angrenzenden Stadtteil "Zentrum-Ost" führt.

 

Das besondere an Leipzig ist die räumlich nah beieinander liegende große Anzahl an Wohn- und Wirkstätten berühmter Komponisten und Musiker - das ist weltweit einmalig und ermöglicht es, mit einem kurzen Spaziergang rund 800 Jahre Musikgeschichte zu erleben.

 

Bei unserem Stadtrundgang zeigen wir Euch, wie die Hinweise der Notenspur aussehen - vielleicht ermutigt es den ein oder anderen, sich anschließend auf die musikalische Entdeckungsreise zu begeben.

 

Bei unserem Rundgang greifen wir das Thema "Musikstadt" auch auf, wollen Euch aber nicht mit Details bombardieren. Wir zeigen Euch jedoch, das man das 1886 abgerissene Geburtshaus von Richard Wagner auch heute noch "sehen" kann. Und wir verblüffen Euch damit, wie sehr Clara Schumann bis vor wenigen Jahren in unserem Alltag vorkam.