Wo ist das Segway-Fahren erlaubt und wo nicht?

Segway fahren macht richtig Spaß. Damit die Freude nicht durch Knöllchen getrübt wird oder gar das Punkte-Sammelkonto in Flensburg Zuwachs bekommt, gibt es ein paar Regeln.

Die Segways sind in der "Verordnung über die Teilnahme elektronischer Mobilitätshilfen am Verkehr" (MobHV) erfasst.

Unter § 7 Abs. 2 heißt es dort: "Innerhalb geschlossener Ortschaften dürfen [...] nur Schutzstreifen, Radfahrstreifen, Radwegefurten und Radwege befahren werden. Wenn solche nicht vorhanden sind, darf auf Fahrbahnen gefahren werden."

Mit einfachen Worten ausgedrückt heißt das, mit den Segways darf bzw. muss man auf Fahrradwegen fahren. Wenn die nicht da sind, dann auf der Straße. Nirgendwo sonst.

 

Unter Abs. 5 heißt es weiter: "Wer eine Mobilitätshilfe auf anderen Verkehrsflächen als Fahrbahnen führt, muss seine Geschwindigkeit anpassen. Fußgänger haben Vorrang, sie dürfen weder gefährdet noch behindert werden."

Da Fuß- und Radweg oft nebeneinander liegen oder sogar kombiniert sind, muss die Geschwindigkeit angepasst werden und Fußgänger haben auch auf dem Radweg "Vorfahrt".

 

Man sieht: Das Befahren von Fußgängerzonen ist leider nicht erlaubt. Auch nicht, wenn das Zusatzschild "Fahrrad frei" darunter hängt, denn damit bleibt es weiter eine Fußgängerzone und wird nicht zum Fahrradweg.

 

Es gibt jedoch Absatz 6: "Abweichend von den Absätzen 1 bis 3 können die Straßenverkehrsbehörden Ausnahmen für das Fahren mit elektronischen Mobilitätshilfen auf anderen Verkehrsflächen [...] zulassen."

 

Und natürlich muss bei nicht öffentlichen Wegen - und dazu zählen unter anderem auch Waldwege - der Inhaber zustimmen.

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Welche Konsequenzen gibt es?

 

Bei einem Bus ist es als Fahrgast einfach, hier trifft es nur die Person am Steuer. Beim Segway ist jeder aber selbst der Fahrer. Und wie so oft, so heißt es auch hier: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.

 

Ein kleines Beispiel aus dem Bußgeldkatalog: "Sie gefährdeten als Kraft­fahrzeug­führer in einem Fußgänger­bereich (Zeichen 239/242.1, 242.2), in dem Fahrzeug­verkehr nicht zugelassen war, einen Fußgänger." - Bußgeld 70 € und 1 Punkt in Flensburg (ja, Segways sind laut MobHV Kraftfahrzeuge).

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Deshalb ist Stadtstromer bei der Wahl für ein Segway-Erlebnis die richtige Entscheidung! Denn wir haben keinen Aufwand gescheut, damit unsere Linien nur entlang erlaubter Strecken führen. Damit bleibt das Segway-Erlebnis auch lange nach der Fahrt noch in guter Erinnerung.


Wir sind zudem der Meinung, dass sich die kompakte Leipziger Innenstadt am besten zu Fuß erkunden lässt. Denn mit einem Segway kommt man hier auf erlaubten Wegen ohnehin nicht weit. Mit Stadtstromer erleben Sie Fahrspaß auf dem Segway von seiner besten Seite - deshalb führen unsere Touren aus der Innenstadt heraus, damit Sie Leipzig so erleben, wie es zu Fuß nicht möglich ist. Natürlich erhalten Sie live während der Fahrt interessante Informationen über unser Audiosystem.

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